Ist die E-Mail jetzt tot oder nicht?

Wie schon seit Jahren streiten sich die Weisen des Marketings darüber, ob und wann die E-Mail jetzt tot ist oder zugrunde gehen wird. Und durch was die E-Mail dann zu ersetzen sei.

Instant Messaging? Soziale Netzwerke?

Dadurch, dass Kommunikationsmöglichkeiten immer weiter fragmentiert werden und dass Gatekeeper wie Facebook Reichweiten und Verbreitung kontrollieren, rückt die klassische E-Mail mit ihren altbekannten Metriken wieder verstärkt in den Fokus der Vermarkter.

Vier Argumente für die E-Mail als Marketinginstrument liefert aktuell auch das Munich Digital Institute. 

Diese Argumente können in der Werben & Verkaufen im Detail nachgelesen werden. Dort findet sich auch der Link zur Studie.

Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit wie so oft in der Mitte. Für einen Abgesang auf die E-Mail ist es noch viel zu früh – sie ist viel zu integriert in unseren Alltag und für viele immer noch das Kommunikationsmittel der Wahl, gerade im professionellen Kontext.

Allerdings sollte man bei aller Fokussierung auf die E-Mail nicht den Blick nach links und rechts vergessen – möglicherweise ist für eine spezielle Kommunikationsaufgabe, eine spezielle Zielgruppe oder ein besonderes Produkt eine andere Ansprache sehr viel effektiver.